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VW- Skandal

Wir bieten allen betroffenen Käufern eines Fahrzeuges aus dem Volkswagenkonzern (VW, Audi, Seat, Skoda) einen unentgeltlichen Beratungstermin an.

Wir haben bis jetzt rund 200 zivilrechtliche Klagen hauptsächlich gegen Händler eingebracht. In den Verfahren, die wir erledigen konnten, waren unsere Klienten zu 90 % mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Seit 25.09.2017 liegt uns nunmehr das erste gerichtliche Sachverständigengutachten im deutschsprachigen Raum vor, aus dem sich ergibt, dass die Dieselfahrzeuge tatsächlich seit Frühjahr 2017 kontinuierlich an Wert verlieren.  Im September 2017 betrug der Wertverlust ca. 15 %. Es ist anzunehmen, dass sich dieser seit der Entscheidung des deutschen Bundesverwaltungsgerichtes vom Februar 2018 nochmals erhöht hat. Bei Verhängung der ersten konkreten Dieselfahrverbote in Deutschland ist mit einem weiteren Preisverfall zu rechnen.

Aber Achtung: wenn Sie Fristen übersehen, ist die Klagsmöglichkeit dahin. Ansprüche gegen die Volkswagen AG könnten im September 2018 verjähren. Gegen die Händler dürften nunmehr die Ansprüche mit hoher Wahrscheinlichkeit verjährt sein.

Seit Jahresbeginn 2018 liegt uns ein weiteres Sachverständigengutachten vor, wonach nunmehr erstmals im deutschsprachigen Raum festgestellt wurde, dass bei Durchfahren des NEFZ-Zyklusses im „Schmutzmodus“ die Grenzwerte über das Mehrfache überschritten werden. Die Erörterung dieses Gutachtens im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens steht noch aus.

Die Rechtsschutzversicherungen decken nunmehr großteils Klagen gegen die Volkswagen AG, die jedenfalls zu empfehlen ist. Ein Privatbeteiligtenanschluss im Strafverfahren alleine wird die Verjährung nicht mit Sicherheit stoppen. 

Keiner weiß, welche Auswirkungen das Update hat. Gerade beim 1,6 Liter Motor liegen mir Aussagen von Sachverständigen vor, aus denen sich ergibt, dass es große Probleme gibt (Abgasrückführventil, Partikelfilter verkleben, etc.). Auch Besitzer von Autos mit 2 Liter Motoren klagen über diese Probleme. Laut Sachverständigen ist es weiters so, dass sie ohnehin damit rechnen, dass man erst nach 100.000 km wissen wird, ob und welche Probleme auftreten. Außerdem weiß keiner genau, welche Leistung und welchen Treibstoffverbrauch diese nach der Umrüstung bzw. Softwareumstellung haben. Wenn Sie Ihr Auto in die VW-Werkstätte stellen, wissen Sie nicht, wie Sie es von dort zurückerhalten. Können Sie dann die Leistung messen? Oder das Beschleunigungsverhalten? Wenn daher nicht primär auf Rücknahme des Fahrzeuges geklagt wird, sollte man jedenfalls gerichtlich feststellen lassen, dass die Volkswagen AG für heute noch nicht vorhersehbare Schäden haftet.

Wenn Rechtsschutzdeckung besteht, wird ohne Kostenbelastung zusätzlich auch im laufenden Strafverfahren ein Privatbeteiligtenanschluss eingebracht.

Seit 20.04.2018 können auch nicht rechtsschutzversicherte Personen über die VKI-Sammelaktion ohne Kostenrisiko ihre Ansprüche geltend machen (www.verbraucherrecht.at), dies mit dem kleinen Nachteil (gegenüber den Rechtsschutzversicherten), dass für die Teilnahme an der Aktion ein kleiner Beitrag zu entrichten ist und vom "erkämpften" Betrag ca. 40 % an den Prozesskostenfinanzierer fließen. 

Weiters hat sich herausgestellt, dass nach dem Software Update bei VW ein sogenanntes Thermofenster programmiert wurde, wonach die Abgasrückführung voll und ganz nur zwischen 15 und 30 Grad Außentemperatur besteht. Das heißt, in Österreich ca. 3-4 Monate im Jahr. Das entsprechende Gutachten wurde in einem Verfahren unserer Kanzlei vor dem Landesgericht Krems eingeholt.

Bei den nunmehr zu erstellenden Klagen gegen die Volkswagen AG wird die Entscheidung zu treffen sein, ob man – wie bisher – auf Naturalrestitution (= Rückgabe des Fahrzeuges gegen Kaufpreis) oder auf Wertminderung klagt.

Presseberichte im Zusammenhang mit Dieselgate und unserer Kanzlei können Sie weiters unter dem Punkt "Kommunikation - Presse - VW Skandal" auf unserer Homepage finden. 

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