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Sammelaktion Wienwert

Nachdem sich aufgrund von umfangreichen Medienberichten (Zeitungen, Radio, …) gestern und heute bereits zahlreiche Zeichner der Wienwert Anleihe an uns gewandt haben, die um ihre Investments bangen, haben wir uns entschlossen, eine entsprechende Sammelaktion für Wienwert-Geschädigte zu starten.

 

Die Poduschka Anwaltsgesellschaft mbH ist seit nunmehr mehr als 10 Jahren auf Anlegercausen spezialisiert und konnten wir bereits für unsere Kunden mehrstellige Millionenbeträge wieder einbringlich machen.

 

In Anbetracht der schon jahrelang zu beobachtenden Ungereimtheiten sowie Ermittlungen der Finanzmarktaufsicht und Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ist – selbst bei einem möglichen Konkurs der gesamten Firmengruppe – aus unserer Sicht genügend Substrat dafür vorhanden, gegen sonstige Verantwortliche (zB Geschäftsführung, Wirtschaftsprüfer oder Prospektprüfer) vorzugehen.

 

 

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme der von uns initiierten Sammelaktion haben, ersuchen wir um Übermittlung Ihrer Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, Email, Angaben zur Rechtschutzversicherung (Versicherung, Polizzennummer)) und Zeichnungsunterlagen der Anleihen per Mail. Wir werden die bei uns einlangenden Informationen ordnen und uns dann unaufgefordert mit Ihnen in Verbindung setzen. 

 

1.
Laut den uns vorliegenden Informationen sind folgende Anleihen der Wienwert-Holding vom drohenden Insolvenzverfahren betroffen:

 

Name der Anleihe

Wertpapier-kennnummer

Laufzeit

Kupon

Emissions-volumen in Mio

WIENWERT 6,75 %

AT0000A0S9H0

20.12.2011 bis 20.12.2017

6,75 %

2,5 Mio.

WIENWERT Substanzanleihe IV

AT0000A12FY9

01.10.2013 bis 01.10.2018

7,125 %

3 Mio.

WIENWERT Immobilienanleihe

AT0000A100Z7

01.09.2014 bis 01.09.2019

6,5 %

5 Mio.

WIENWERT Private Placement Fixzins 2014

AT0000A190U9

01.09.2014 bis 01.09.2019

7 %

3 Mio.

WIENWERT Wien Kupon 2014

AT0000A190V7

01.09.2014 bis 01.09.2019

---

3 Mio.

WIENWERT Substanzanleihe V

AT0000A19Q02

01.10.2014 bis 01.10.2020

7 %

5 Mio.

WIENWERT Substanzanleihe VI

AT0000A1D5Z6

01.03.2015 bis 01.03.2018

5,25 %

2 Mio.

WIENWERT Substanzanleihe VII

AT0000A1D608

01.03.2015 bis 01.03.2020

5,75 %

3 Mio.

WIENWERT Private Placement Fixzins 2015 bis 19

AT0000A1D616

01.03.2015 bis 01.03.2019

5,25 %

2 Mio.

WIENWERT Private Placement Fixzins 2015 bis 21

AT0000A1D624

01.03.2015 bis 01.03.2021

5,75 %

3 Mio.

WIENWERT Servus Wien Anleihe

AT0000A1G742

01.10.2015 bis 01.10.2018

5,25 %

5 Mio.

WIENWERT Private Placement Fixzins 5,75 %

AT0000A1H252

15.11.2015 bis 15.11.2019

5,75 %

3 Mio.

WIENWERT Private Placement Fixzins 7 %

AT0000A1H278

15.11.2015 bis 15.11.2019

7 %

3 Mio.

WIENWERT Private Placement Fixzins 5,125 %

AT0000A1H260

15.11.2015 bis 15.11.2020

5,125 %

3 Mio.

WIENWERT Holding 16 – 21 Fixzins 5,25 %

AT0000A1LJK5

01.08.2016 bis 01.08.2021

5,25 %

10 Mio.

WIENWERT Holding 16 – 26 Fixzins 3,75 %

AT0000A1P0K5

03.11.2016 bis 03.11.2026

3,75 %

5 Mio.

 

Ob auch Anleihen der nunmehrigen Wienwert AG von der Insolvenz betroffen sein werden, ist noch nicht klar. Unserer Ansicht nach können die Käufe dieser Anleihen zumindest wegen Irrtums rückabgewickelt werden.

 

2.
Was werfen wir den Verantwortlichen vor?
Wie bei sämtlichen vergangenen Skandalen im Zusammenhang mit Immobilieninvestments scheint auch bei Wienwert das Strickmuster ähnlich zu sein. Zum heutigen Tag sind folgende sechs Punkte (laut Medienberichten) festzumachen:

a.
Die Werbung von Wienwert war irreführend (OLG Wien vom 26. Februar 2015, 1 R 221/14 y).

b.
Der Anleiheerlös wurde zweckwidrig verwendet.

c.
Zum Zeitpunkt der Begebung der Anleihen war bereits klar, dass diese nur dann rückbezahlt werden können, wenn in der Zukunft wieder neue Anleihen begeben werden.

d.
In der kritischen Phase vor Insolvenz wurde plötzlich die Wort-Bildmarke „Wienwert“ um über EUR 3 Mio. von den Gründern in die Gesellschaft „hineinverkauft“.

e.
Es wurden vermutlich überhöhte Management-Fees von den Projektgesellschaften an die Holding bezahlt, die dann über vermutlich überhöhte Gehälter ausgeschüttet wurden.

f.
Es bestehen offene nicht beglichene Forderungen der insolventen WW Holding AG gegen ihre Gründer und ihnen nahe stehende Gesellschaften, die unter anderem aus der Errichtung von Privathäusern und Privatappartements resultieren.

Es ist darauf hinzuweisen, dass sämtliche gerade genannten Punkte möglicherweise in dieser Art und Weise auch unrichtig von den Medien dargestellt wurden. In einer wertenden Gesamtbetrachtung besteht jedoch jedenfalls der dringende Verdacht, dass seitens der Verantwortlichen bei Wienwert von Anfang an ein entsprechender Vorsatzbestand, sich durch Täuschung von Anleihezeichnern an Anleihegeldern zu bereichern.

3.
Was können Sie jetzt tun?
Unabhängig davon, ob Sie über eine Rechtschutzversicherung verfügen oder nicht, empfehlen wir jedenfalls einen Privatbeteiligtenanschluss im Strafverfahren einzubringen.

Welche Leistungen beinhaltet die Beauftragung mit der Einbringung eines Privatbeteiligtenanschlusses? Welche Wirkungen hat dieser Privatbeteiligtenanschluss?

a.
Gegen diejenigen, gegen das Strafverfahren läuft, kann für die Dauer des Strafverfahrens keine Verjährung eintreten;

b.
Sie werden laufend (zumindest 1 x jährlich) über die neuesten Erkenntnisse des Strafverfahrens informiert (wir nehmen laufend Akteneinsicht in den Strafakt);

c.
Sie erhalten von uns Vorschläge, wenn man sonst in der Causa Wienwert etwas tun könnte;

In der Praxis war es bei den meisten Anlegerskandalen so, dass oft auch nach 5 bis 10 Jahren den Privatbeteiligten beträchtliche Zahlungen angeboten wurden, um die Sache endgültig zu erledigen.

 

Was kosten Sie jetzt diese Leistungen?
Wir prüfen für Sie, ob Ihre Rechtschutzversicherung unsere Kosten übernimmt. Dazu senden Sie uns bitte Ihre Rechtschutzversicherungspolizze. Für Nichtrechtschutzversicherte haben wir unsere Kosten gestaffelt, diesbezüglich ersuchen wir um Kontaktaufnahme.

In der Praxis war es bei den meisten Anlegerskandalen so, dass oft auch nach 5 bis 10 Jahren den Privatbeteiligten beträchtliche Zahlungen angeboten wurden, um die Sache endgültig zu erledigen.

 

 

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