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Wertpapierdienstleistungsunternehmen (wie z.B. AWD, EFS, Ariconsult,...)

Im Zuge der Causen Immofinanz/Immoeast und Meinl European Land wurden mehr als 300 Einzelklagen gegen den AWD und andere vermittelnde Wertpapierdienstleistungsunternehmen wegen fehlerhafter Beratung eingebracht. In einigen Fällen wurden auch außergerichtliche Verhandlungen über Ersatzforderungen geführt.

Eine "fehlerhafte Beratung" ist stets im Einzelfall zu prüfen und gründet insbesondere darin, dass

 

  • nicht ausreichend über das Risiko (Teil- oder Totalverlust) einer Wertpapierveranlagung bzw. über eine Risikoerhöhung durch Fremdfinanzierung des Wertpapierkaufes aufklärt wurde;
  • die Art des Wertpapieres und dessen Eigenschaften unvollständig und irreführend dargestellt wurde;
  • bspw. Aktien fälschlich als "mündelsicher" dargestellt wurden, obwohl sie dies niemals waren;
  • keine entsprechende Streuung der Veranlagungen vorgenommen wurde (Anteil an Immobilienaktien im Regelfall bei maximal 25 %)
  • keine Aufklärung über die Provisionen und deren Höhe erteilt wurde;
  • nach Erwerb der Papiere noch ein fehlerhafter Rat zum Halten oder Nachkauf erteilt wurde;

Die Vorgehensweise vieler paralleler Einzelklagen hat sich bewährt, so konnten faktisch alle Verfahren bereits abgeschlossen werden.  

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